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Rasenpflege

Ältere Rasenflächen haben oft ein verzögertes Wachstum, sind verfilzt, lückenhaft und demzufolge nicht mehr vollumfänglich belastbar. Gründe dafür gibt es viele: ungenügende Pflege, Nährstoffmangel, unangepasste Nutzung, Staunässe, starke Konkurrenz der Rasengräser durch Unkräuter und Moos usw.

Ziel einer Regeneration ist es, Lücken und Unebenheiten auszubessern, das Wachstum der Gräser zu fördern und rasenspezifische, trittfeste Arten in die Grasnarbe zu bringen. Dabei werden die Rasennarbe sowie die obere Wurzelschicht bearbeitet.

Wie vertikutieren?

Zum Herauskämmen der Filzschicht verwendet man ein Vertikutiergerät. Kleine Rasenflächen können mit einem Handgerät behandelt werden. Bei grösseren Grundstücken empfiehlt es sich, ein Gerät mit Benzinmotor einzusetzen. Die Vertikutiermaschinen sind mit rotierenden Messern ausgerüstet, die den Boden leicht anritzen. Die Gräser werden dadurch nicht verletzt, der Filz aber wird entfernt. Die Messer des Gerätes müssen auf Bodenhöhe eingestellt sein. Aufgepasst: Wer zu tief vertikutiert, beschädigt die Wurzeln der Gräser (max. 3 mm unter der Oberfläche anritzen). Mit dem Vertikutierer fährt man wie auch mit dem Rasenmäher Spur an Spur über die Fläche, einmal in Längs- und einmal in Querrichtung.

Wann wird vertikutiert?

Idealer Zeitpunkt zum Vertikutieren ist der Frühling (März bis Mai). Man befreit den Rasen vom Winterfilz und verhilft ihm damit zu neuer Frische. Auch im Herbst (bis Ende September) kann der Rasen behandelt und somit von Unkraut befreit werden. Dieser Zeitpunkt ist auch ideal für eine Nachsaat und um Unebenheiten auszugleichen.

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